Himmel spiegelt sich zwischen im Wasser schwimmender Blätter. Symbolbild für Hypnosetherapie.

Hypnosetherapie

Was ist Hypnose?

Der Hypnose- oder Trance-​Zustand ist eine fokus­sierte oder kon­zen­trierte Bewusst­heit. Er kann mit her­ab­ge­setz­ter oder erhöh­ter Bewusst­heit ein­her­ge­hen. Begin­nend mit einem inten­si­ven Gespräch, bei dem alles um einen herum in den Hin­ter­grund tritt,  über den Tag­traum mit Blick ins Leere und zur Tiefen­ent­span­nung einer Medi­ta­tion. Die Wege in die Trance vari­ie­ren. So kann die Ein­lei­tung z.B. durch ein Fokus­sie­ren nach innen (Medi­ta­ti­ons­for­men, Hypnose oder auch Gebete) oder durch Sinnes­sti­mu­la­tion, wie z.B. Gesang, Tanz oder andere tra­di­tio­nelle kul­tu­relle Metho­den, erfol­gen. Es kann sogar von ganz alleine im Zug durch das mono­tone und gleich­mä­ßige Geräusch pas­sie­ren.

Lange Zeit ging man davon aus, dass die hyp­no­ti­sche Trance ein dem Schlaf ähn­li­cher Zustand ist. Heut­zu­tage kann man dank der moder­nen Hirn­for­schung zeigen, dass Per­so­nen unter Hypnose wach und auf­merk­sam sind. Die Trance ist viel­mehr ein Zustand tiefer Ent­span­nung, in welcher der Klient seine Auf­merk­sam­keit auf etwas Bestimm­tes richtet.

Was macht man bei einer Hypnose-​Sitzung?

Wie bei allen The­ra­pien und Behand­lun­gen bei mir fängt es mit einem aus­führ­li­chen Vor­ge­spräch an. Zum Vor­ge­spräch oder der Ana­mnese gehören Sym­ptome, Erleb­nisse, Ängste und Sorgen, aber evtl. auch Gewohn­hei­ten und Auto­ma­tis­men. Danach folgt, wie oben beschrie­ben, die Fokus­sie­rung von außen nach innen. Die Mög­lich­kei­ten eines Trance-​Zustandes, egal wie tief er ist, sind dann sehr umfas­send und viel­fäl­tig. Denk­mu­ster, Denk­wei­sen, Blocka­den, Anspan­nun­gen – alles kann sowohl im direk­ten Gespräch, oder auch z.B. mit den Angebots-​Formulierungen in Tran­ce­rei­sen geöff­net werden. Neue Formen des Denkens, Fühlens und Erle­bens können erfah­ren werden und auch für den eigenen Nutzen über­prüft werden. Vor­han­dene Res­sour­cen können gestärkt, akti­viert oder regu­liert werden.

ABER! Nichts kann gegen Ihren Willen durch­ge­führt oder „umpro­gram­miert“ werden. Niemand kann Sie dazu bringen, etwas gegen Ihren Willen oder Ihre Werte zu tun.

Anwendungen für Hypnosetherapie

Schmerztherapie

  • Akutes oder chro­ni­sches Schmerz­ge­sche­hen
  • Migräne
  • Kopf­schmer­zen, Span­nungs­kopf­schmerz
  • Men­strua­ti­ons­schmer­zen
  • Rücken­schmer­zen
  • Schul­ter­schmer­zen
  • Knie­schmer­zen
  • Mus­kel­schmer­zen

Organische Unterstützung

  • Herz-​Kreislauf-​Erkrankungen
    Magen-​Darm-​Erkrankungen (akut und chro­nisch)
  • Uro­ge­ni­tale Erkran­kun­gen
  • All­er­gien
  • Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen
  • Hor­mo­nelle Stö­run­gen
  • Vege­ta­tive Stö­run­gen

Psychische Unterstützung

  • Angst­zu­stände
  • Stress-​Symptomatik
  • Such­ter­kran­kun­gen
Welche Risiken birgt eine Hyp­nose­the­ra­pie?
Raum für Gesprächstherapie
Raum für Gesprä­che

Eine Hyp­nose­the­ra­pie ist nicht geeig­net für Men­schen, die gerade eine akute Psy­chose durch­ma­chen oder unter psy­cho­ti­schen Zustän­den (Manie, schi­zo­phre­ner Schub) leiden.

Gesund­heits­ge­fähr­dend kann eine Hypnose auch sein, wenn der/​die zu Hyp­no­ti­sie­rende an Herz-​Kreislaufproblemen oder nied­ri­gem Blut­druck leidet. In der hyp­no­ti­schen Trance sinkt der Blut­druck ab. Die tiefe Ent­span­nung kann bei Men­schen mit Epi­lep­sie einen Anfall begün­sti­gen.

Unter Alkohol- oder Dro­gen­ein­fluss darf keine Hypnose statt­fin­den.